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Im Moment befasse ich mich intensiv mit dem Thema Chemisches Peeling und insbesondere dem Tiefenpeeling. Das hat vor allem den Grund, dass sich eine Peeling-Anwendung sehr individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Hautsituation anpassen lässt und damit absolut beeindruckende Ergebnisse erzielt werden können. So kann ich für meine Patientinnen und Patienten ganz nach Bedarf die effektivste Peelingmethode wählen. In einem Artikel für die Zeitschrift Medical Beauty Forum habe ich nun den aktuellen Wissensstand zu den verschiedenen Peeling-Methoden zusammengefasst und mein persönliches Verständnis vom optimalen Peeling-Einsatz erklärt.

Das chemische Peeling und seine Wirkungsweise

Peelings gibt es in einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten und Stärken. Sie reichen von äußerst sanften Mitteln zur Hautreinigung bis hin zu hocheffektiven Stoffkombinationen mit Tiefenwirkung. Die große Gemeinsamkeit: Peelings bewirken eine mehr oder weniger starke Abschälung der oberen Hautschichten. Bei vielen Peelings beschränkt sich die Wirkung auf den Säureeffekt, der sich auf die oberste Hautschicht (Epidermis) bezieht. Je intensiver das chemische Peeling, desto stärker ist aber auch seine Eindringtiefe. Medizinische Peelings wirken daher in der Regel nicht nur in der Oberhaut (Epidermis), sondern auch in der darunter liegenden Lederhaut (Dermis).

Das chemische Peeling und seine verschiedenen Effekte

Die Effektivität eines Peelings hängt also maßgeblich von dessen Säuregrad ab. So zählen etwa Fruchtsäurepeelings zu den sanfteren Varianten, die verbreitet in der medizinischen Kosmetik zum Einsatz kommen. Ihr Einsatzgebiet beschränkt sich darauf, die verhornte oberste Schicht der Haut zu reduzieren und in der Tiefe der Haut die Kollagenproduktion anzuregen sowie die Bindegewebeanteile zu erhöhen. Eine stärkere Eindringtiefe weisen Peelings mit der sogenannten Jessner-Lösung oder mit Trichloressigsäure (TCA) auf. Dabei nimmt TCA eine besondere Rolle unter den Peelings ein: Je nach Konzentration (10 bis 50 Prozent) und Dauer der Behandlung kann der Peelingeffekt gezielt in der Tiefe reguliert werden. Als besonders effektiv aber gilt das Phenol Peeling oder Tiefenpeeling. Wie die Bezeichnung schon sagt, wirkt es effektiv in der Tiefe der Dermis. Das Phenol Peeling bewirkt eine ausgeprägte Stimulation der Gewebesynthese und führt über die Anregung der Kollagen- und Elastin-Produktion zu einer deutlichen Hautverjüngung.

Peeling als Teil eines umfassenden Konzeptes der Gesichtsverjüngung

Um mit einem Peeling wirklich erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dieses nicht als isolierte Behandlung zu betrachten, sondern es in ein sinnvolles, ganzheitliches Konzept der Gesichtsverjüngung zu integrieren. Die jugendliche Strahlkraft der Haut spielt für die Ästhetik des Gesichts eine wichtige Rolle und entsprechend wertvoll kann der Beitrag eines Peelings bei der Gesichtsverjüngung sein. In der Regel gilt es aber, verschiedenste Faktoren zu berücksichtigen. Daher ist es einerseits sinnvoll, mögliche Kombinationen aus Peeling und anderen ästhetischen Behandlungen abzuwägen (etwa Dermabrasion, Medical Needling oder Laserbehandlungen), andererseits sollte es immer das Ziel sein, die Hautqualität auch langfristig zu erhalten. Hierbei setze ich nicht zuletzt auf ein umfassendes Hautpflegekonzept auf Basis der effektiven ZO-Produktserien und berate meine Patienten ganz individuell zu den in ihrem Fall sinnvollsten Mitteln und Methoden. Mehr zum Phenol Peeling