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Das Älterwerden ist einfach großartig. Man wird gelassener, entspannter und im besten Fall auch weiser. Aber Hand aufs Herz, auf die ein oder andere Falte würden wir gerne verzichten wollen. Dank der modernen ästhetischen Medizin eröffnet sich uns eine grosse Bandbreite an Hautverjüngungsmassnahmen. Die Möglichkeiten sind allerdings noch weit grösser, wenn man die Prozesse der Hautalterung versteht und sich die Erkenntnisse im Bereich der Prophylaxe und der Wirkstoffkosmetik zu Nutze macht.

 

Der Prozess der Hautalterung

Die Hautalterung zeigt sich vorwiegend durch Falten, Volumen- und Elastizitätsverlust sowie durch Pigmentveränderungen. Verantwortlich für diese Veränderung sind im Wesentlichen eine verminderte Zellteilung sowie die Abnahme der körpereigenen Produktion von Bindegewebsfasern in den Fibroblasten. Ausgelöst werden diese Prozesse durch intrinsische (genetisch bedingt) und extrinsische Faktoren (äußere Einflüsse) und zwar auf unterschiedliche Weise in den verschiedenen Hautschichten.

 

Die Hautschichten

Hautschichten, Epidermis, Dermis, Subkutis

Die Haut ist komplex aufgebaut und erfüllt vielfältige Funktionen wie den Schutz vor Feuchtigkeitsverlust, Eindringen von Bakterien, Pilzen etc. sowie die Wärmeregulation oder die Sinneswahrnehmung. Grob kann man die Haut in drei Schichten unterteilt werden:

  •  Epidermis: Obere Hautschicht
  • Dermis: Mittlere Hautschicht (Lederhaut)
  • Subkutis: Untere Hautschicht

Jede der drei Hautschichten hat unterschiedliche Funktionen. In Bezug auf die Hautalterung sind vor allem die Epidermis und die Dermis interessant.

 

Hautalterung in der Epidermis

Die Epidermis, also die oberste Hautschicht besteht in sich aus 5 verschiedenen Schichten. Eine davon ist die Hornschicht. Sie bildet die oberste Schicht und ist sozusagen die Endstation des Hauterneuerungsprozesses. Dieser Erneuerungsprozess dauert durchschnittlich 28 Tage, bei älteren Menschen etwas länger. Der Feuchtigkeitsgehalt und die Dicke der Hornschicht sind massgebend verantwortlich, ob sich die Haut geschmeidig oder eher trocken und rissig anfühlt bzw. unser Teint rosig oder eher blass erscheint.

 

Hautalterung in der Dermis

Die folgenreichsten Veränderungen in Bezug auf die Hautalterung passieren in der Dermis, also der mittleren Hautschicht. Diese Hautschicht besteht nämlich hauptsächlich aus Bindegewebe, also Kollagen und elastischen Fasern, sowie den sogenannten Fibroblasten, welche dieses Bindegewebe herstellen. Alles wichtige Komponenten für eine junge und straffe Haut. Ein weiterer Baustein der Dermis ist die Hyaluronsäure. Sie hat die Fähigkeit, Wasser zu binden und ist somit für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut verantwortlich.

Bereits ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Kollagen- und Elastinproduktion stetig ab. Ausserdem verlangsamt sich die Hyaluronsäureproduktion und die Hautzellen binden weniger Wasser. Diese Veränderungen zeigen sich vorwiegend durch die Bildung von Falten. Die Haut ist nicht mehr so elastisch, verliert an Volumen, wird dünner und verliert ihre rosige Frische.

 

Hautalterung in der Subkutis

Die Subkutis bzw. die untere Hautschicht besteht hauptsächlich aus lockerem Bindegewebe, Fettzellen (Adipozyten) sowie Blutgefäßen. Sie erfüllt wichtige Funktionen wie zum Beispiel den Kälteschutz und dient als Energiespeicher. Auch die Subkutis verändert sich mit zunehmendem Alter. Die Lipidzellen gehen zurück, es entsteht ein Volumenverlust, was sich zum Beispiel in tiefen Falten oder abgesunkenen Hautpartien offenbart.

 

Faktoren der Hautalterung

Hauptverantwortlich für die Hautalterung und grundsätzlich für den Alterungsprozess sind freie Radikale. Diese sind zwar nicht per se schlecht und erfüllen eine wichtige Funktion in unserem Organismus. Zum Beispiel können freie Radikale Bakterien und Krankheitserreger angreifen. Ist der Anteil an freien Radikalen allerdings zu groß, kommt es zu oxidativem Stress, was wiederum zu Zellschäden und schlussendlich zur vorzeitigen Hautalterung führt.

 

Oxidativer Stress wird vor allem durch folgende Faktoren begünstigt:

  • UV-Strahlung
  • Alkohol, Nikotin, Drogen, Medikamente
  • Unausgewogene Ernährung
  • Stress
  • Umweltverschmutzung

 

Hautalterung vorbeugen, verlangsamen und vermindern

Während die intrinsischen Faktoren bei der Hautalterung eine untergeordnete Rolle spielen, sind es vor allem die äusseren Faktoren, die wir beeinflussen können. Neben dem Sonnenschutz ist vor allem die richtige Hautpflegeroutine entscheidend. Dabei geht es vor allem um den Schutz mit Antioxidantien, die Stimulation der Fibroblasten und Bindegewebsfasern durch hochwirksame Vitamine (z.B. Retinol) und die Erneuerung der Epidermis durch eine konsequente Reinigung sowie einem systematischen Einsatz von chemischen Peelings. Wichtig zu erwähnen ist: Wer Ergebnisse sehen möchte, sollte die Kosmetik nicht nach dem Wohlfühlprinzip auswählen, sondern auf potente Wirkstoffe setzen. Eine ausführliche Beratung inklusive Hautanalyse beim Experten ist deshalb unbedingt zu empfehlen.

 

Hautalterung rückgängig machen

Die Hautalterung können wir selbstverständlich nicht aufhalten – wir können aber ihre Auswirkungen wie Falten, Elastizitätsverlust, absinkende Hautpartien oder Pigmentveränderungen mildern und teilweise auch komplett beheben. In der Ästhetischen Medizin stehen uns dafür eine Palette an wirkungsvollen Methoden zur Verfügung. Diese reichen von minimal-invasiven Anwendungen wie Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin über energiebasierte Verfahren wie Radiofrequenz, Ultraschall oder Laser bis zu chirurgischen Massnahmen oder einem chemischen Tiefenpeeling (Phenol Peel).

Um die optimalen Ergebnisse zu erreichen, verfolgen wir in unserer Praxis, wenn immer möglich, ein ganzheitliches Behandlungskonzept, in dem die Wirkstoffkosmetik eine fundamentale Rolle spielt.

Unsere Hautexpertinnen stehen Ihnen für eine persönliche Beratung jederzeit gerne zur Seite.